Dienstag, 16. Januar 2018

Ein Blick zurück...


 


Die ungemütliche Jahreszeit, liebe Leserinnen und Leser, verführt dazu, alte Fotoalben hervorzukramen, um darin zu blättern und sich zu erinnern, wie einmal alles begann...

Die Idee, nach dem Tod meines Vaters den Nutzgarten in einen Blumengarten umzugestalten, kam mir in einem Spanienurlaub. Auf meiner Seite 'Blumengarten' habe ich darüber geschrieben. Schon im darauffolgenden Spanienurlaub entstand das nachfolgende Gedicht:

'Sonne im Garten
Ich sehnte mich so sehr 
nach der Sonne des Südens und dem Meer.
Ich hatte mich in die Vegetation verliebt,

die es bei uns daheim leider nur in Kübeln gibt.

Drei Wochen Blütenpracht - nur im Urlaub -

reichten mir auf Dauer nicht aus. So plante ich letztes Jahr

einen Garten Eden hinterm eigenen Haus,

in dem es rund ums Jahr grünt und blüht und jeden

Tag etwas zu entdecken gibt,

mit Nistkästen, Teich, Wasserfall und – Gott sei Dank -

überdachtem Freisitz und der obligatorischen

weißen Bank.

Nun bin ich im sonnigen Süden, schau' auf blühenden Oleander,

Palmen, das Meer und vermisse plötzlich

meinen Rittersporn, die Rosen und die weißen Lilien so sehr.

Wie langsam doch die letzte Woche vergeht!

Ob die Datura meine Abwesenheit wohl übersteht?

Ich sammle nur noch schnell ein paar schöne Steine am Strand.

Mit einer Flasche voll Meerwasser und einem Glas weißem Sand

geht’s dann heim.

Nimm du dieses Lasso und fang' mal eben die Sonne

für meinen schönen Garten ein.

 Roda de Bara/Costa Dorada'

Ich habe heute aus meinem Fotoalbum die nachfolgenden Fotos abfotografiert. Deshalb läßt die Qualität der hier gezeigten Bilder sehr zu wünschen übrig. Aber ich denke, man kann erkennen, welches meine Lieblingsfarben waren und wie der Garten angelegt wurde. 

Die überdachte Terrasse, der Teich und die große Terrasse waren Mittelpunkt des Gartens hinter dem Haus ( v.r.n.l., Fotos 1 bis 12). An der Südseite des Hauses (ab Foto 13) sieht man das  zweckentfremdete 'Kräuterbeet' mit Tulpen & Vergissmeinnicht, das Sumpfbeet mit Etagenprimeln, die beiden Tümpel und meinen Lieblingsplatz. Links vom Hochbeet stehen dort an der Hauswand inzwischen anstelle von Rosen und Rittersporn meine Pfingstrosen. 

Das letzte Foto zeigt einen Teil des Vorgartens im Herbst. Auch der hat sich inzwischen völlig verändert.  

Teich und Wasserfall gehören der Vergangenheit an, ebenso Kübelpflanzen,  Bambus, Gräser und Kiefern der Sorte 'pumila', die größer und größer wurden. Auf dem Teichfoto sieht man rechts neben dem Trockenbeet die Zwergweymouthskiefer, die inzwischen so hoch ist wie unser Haus.  Auch die Bepflanzung hat sich völlig verändert. Irgendwann mußte ich einsehen, dass sich Rittersporn auf Dauer nicht in meinem Garten hält. Im Sumpfbeet fühlen sich die Märzenbecher inzwischen wohl und im 'Kräuterbeet' wachsen Iberis und Geranium.








 
 




 





Das war mein Blick zurück. Wann schaut man sich schon mal die Alben an? Deshalb wollte ich wenigstens ein paar Fotos aus den ersten Anfängen des Gartens hier verewigen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag. Macht es Euch kuschelig. Oder wie sagt man es heute? Hyggelig...

Eure Edith

Montag, 15. Januar 2018

Sich einfach wegträumen...



Sieben Grad Celsius, Regen, nasskaltes Schmuddelwetter vom Feinsten. Da möchte man sich einfach wegträumen an einen sonnigen, warmen Ort. Wie wäre es mit der Karibik? Wer kommt mit? Ein letztes Mal... 

Die Querformatfotos lassen sich durch Anklicken vergrößern. 









 





Und? Immer noch Schüttelfrost und kalte Füße?

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche  ich einen kuscheligen Nachmittag.

Samstag, 13. Januar 2018

Es tut sich was im Garten...



Mein allererstes Schneeglöckchen (Galanthus elwesii), liebe Leserinnen und Leser, blühte schon lange vor Weihnachten. Ich hatte ihm einen Fliegenpilz zur Seite gestellt. Leider dauerte die Freude nicht lange. Die Blüten wurden abgeknabbert. Ich habe keine Ahnung, wer der Übeltäter war. 

Im Palisadenhalbkreis um den Enkianthus herum blühen zur Zeit schön geschützt einige Tuffs. Es sind namenlose Große Schneeglöckchen aus dem Gartencenter, die schon ein paar Jahre dort stehen. 




Man beachte die roten Knospen am Enkianthus, der anscheinend auch schon vom Frühling träumt...

 
Meine Lenzrosen (Helleborus orientalis) - hier im Kübel
 

 und unten ausgepflanzt - wollen es auch schon wissen.


Und dann gibt es da noch totgeglaubtes Holz vom alten Flieder meines Vaters, das plötzlich 'Farbe bekennt' und 'Blüten' treibt. Ein Gruß von oben?








Diese kleinen Wunder, die mich immer wieder staunen lassen und erfreuen, teile ich mit Loretta & Wolfgang vom Fachwerkhaus im Grünen und deren Lesern.
 


https://lh3.googleusercontent.com/1LAzIwmlZdz9UZBUTmZiAlePDgC1iVoPo_XHreD1TTdJVuRk6xZT9BIuA_F5R7IeYthg5Q0h5P17Rff9YkySwB8d3uqXPqibSgPK7PehJFcRdDn9egFDehU-0aIcuXvjRNN1WQ

All meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende.